Manchmal braucht es keine Weltreise, um den Kopf auszuschalten. Nur eine Woche nach unserem Flug nach Speyer packen wir schon wieder die Taschen. Das Ziel? Unser Klassiker, unser „Happy Place“: Südtirol.
Diesmal wieder mit dabei sind Nico und sein Sohn – und jede Menge Vorfreude auf das verlängerte Mai-Wochenende.
Los geht’s Donnerstagabend direkt nach der Arbeit. Die erste Etappe ist bei uns Tradition: Sterzing, direkt hinter der Grenze. Während andere den Rastplatz nur zum Tanken nutzen, beginnt für uns hier das Ritual. Wassertank voll, Kopf leer. In der Rasthofpizzeria gibt es die erste echte Pizza und ein Glas Wein. Ein tiefer Seufzer: Wir sind da.
Nach einer ruhigen Nacht in Sterzing erreichen wir schon um 9 Uhr den Kalterer See. Das Glück ist auf unserer Seite – zwei Plätze nebeneinander! Während Nico und sein Kleiner auf Safari gehen (Eidechsen fangen), genießen Conny, Bossa und ich die erste richtige Frühlingssonne. 25 Grad, strahlendes Blau – der Wettergott ist definitiv Südtirol-Fan.
Ein Highlight am See? Das Restaurant Geier. Spaghetti, Vino und die Gesellschaft von neuen Freunden. Unsere Stellplatznachbarn und ihr Sohn Levi aus Augsburg haben unseren Stellplatz-Alltag bereichert – erst beim Kennenlernen in der Sonne, später bei einer Runde Hitster am Abend, als wir noch in größerer Runde zusammensitzen.
Samstagmorgen lassen wir uns von der Sonne im Camper wecken. Das Frühstück ist ein Festmahl: Mortadella, Rührei und die unverzichtbaren Vinschgauer mit Cacciatore. Danach geht’s mit dem Bus nach Kaltern-City und mit der Mendelbahn hinauf zum Pass. Ein kühles Bier, ein Eis und dieser Blick über das Überetsch – mehr braucht es nicht.
Sonntagabend sind wir zurück in München. Es waren nur drei Tage, aber sie fühlen sich an wie zwei Wochen Akku-Laden. Südtirol, wir kommen wieder. Sicherlich schneller, als wir „Vernatsch“ sagen können.























