Die drei Fragezeichen.

Am frühen Freitag-Nachmittag (27.05.2022) ging es für uns diesmal los. Gute zwei Stunden in Richtung Dinkelsbühl. Angemeldet sind wir zum 2. Camper-Treff von MiKa Caravan und laut Programm sollen alle da sein, die uns in der langen Wartezeit auf unseren Camper begleitet haben. Virtuell begleitet haben. Über YouTube. Allen voran sicherlich VanFan alias Acky, Fan4Van alias Markus und CamperTobi.

Alle mal live und in Farbe zu sehen ist ein schöner Anreiz und wir sind ganz gespannt. Auf der Fahrt dorthin noch unsere Wasserreserven in Donauwörth auf dem Wohnmobilstellplatz aufgefüllt und schon waren wir gegen 17 Uhr auf dem Gelände von MiKa Caravan. Unser reserviertes Plätzchen war auf P4 und genau gegenüber vom Festzettel. Besser kann man nicht stehen.

Zwischenzeitlich sind wir dann nochmals umgezogen, da ein abreisender Camper einen leeren Stromplatz hinterlassen hat. Den haben wir uns geschnappt.

Leider konnte das Programm nicht wie angekündigt abgehalten werden. Verschiedenste Gründe haben es verhindert. Neben CamperTobi, der durchs Programm führte, kam dann Markus (Fan4Van) mit einiger Verspätung am Samstag dazu. Die Verspätung wurde mit einer tollen Flugshow wieder gut gemacht. Nur Acky – den wir sicherlich am meisten erwartet haben – der war dann leider doch nicht dabei. Nun habe ich ihn schon das zweite Mal verpasst. Instagram verrät uns, dass er mit Andrea und Akira gerade in Schottland unterwegs ist. Dann eben nächstes Mal. Du kannst dich nicht ewig verstecken. 🙂

Zum Camper-Treff hat man sich viel Mühe gegeben. Die eigenen Mühen wurden wohl etwas enttäuscht, weil gut 30 feste Reservierungen nicht eingelöst wurden. Wer mal eine Party organisiert hat weiß, wie ärgerlich das ist. Hat man doch für alle eingekauft, geplant usw. Keine schöne Art. Das macht man nicht.

Besonders in Erinnerung bleiben für uns Manni und seine 10 Monate alte altdeutsche Schäferhündin Fenja. Wieder einmal lernen wir wie klein die Welt ist. Kennt er doch aus unserem Boxer Klub den Georg mit Joker. Unser Bossa und Fenja haben sich ein bissl ineinander verguckt. Zumindest haben sie toll zusammen gespielt.

Und besonders bleiben uns Tanja, Klaus und die 5-jährige Rhodesian Ridgeback-Hündin Ayoka in Erinnerung. Die Drei haben wir auf einer Bierbank dort kennengelernt. Sie sind dann extra mit ihrem kleinen Sprinter-Camper zu uns auf P4 gezogen. Wir haben bis in die Nacht vor unserem Camper gesessen und einen schönen Abend verlebt. U.a. auch gelernt, dass der Jahrgang 74 ein besonderer ist und „Die drei Fragezeichen“ noch heute hervorragend zum einschlafen nützlich sind.

Beide warten sehnlichst auf ihren CamperVan und wir haben fleißig gefachsimpelt, was man so alles schönes kaufen kann, um ein Camperleben aufzupeppen. Wir haben Tanja und Klaus mit einer langen Einkaufsliste hinterlassen und freuen uns schon auf ein baldiges Wiedersehen und vielleicht eine schöne gemeinsame Tour oder auch gemeinsame Tage an einem schönen Ort.

Impressionen dieses Mal nicht von mir sondern von „Wir sind Camper“ alias Sascha, in dessen Aufnahmen wir auch hier und da zu sehen sind.

Schön auch die Impressionen von Frank D. – Camping.

Nach einem Weißwurst-Frühstück ging es dann am Sonntag wieder zurück nach München. Ein kurzen Zwischenstopp gab es am Riedlinger Baggersee in Donauwörth, ein kleines Mittagessen und weiter ging es.

Erst Sonntag wurde das Wetter regnerisch. Somit war es ein tolles Wochenende. Und wir kommen wieder. Das haben wir Manni versprochen. Und HEY… wir sind ja jetzt Club-Card-Besitzer und auf jedem Camper-Treff ist uns ein Stellplatz sicher.

Verrückt nach Camping.

Unser Wochenend-Kurztrip führt uns diesmal gar nicht so weit weg. Geplant war es am Walchensee zu bleiben. Der Campingplatz dort hat aber noch nicht auf. So nutzen wir dieses Wochenende um für eine Nacht mal am Alpen-Caravanpark Tennsee vorbei zu schauen.

Der Platz war 2018 einer von vier Plätzen, auf dem die Doku-Serie „Verrückt nach Camping“ über diese Menschen, die Vielfalt und den Spaß des Campinglebens von „Das Erste“ gefilmt wurde. Uns hat die Serie gut gefallen und nun wollten wir uns mal selbst davon überzeugen, ob der Platz so schön ist.

Das Ergebnis lässt sich schnell zusammenfassen. Uns gefällt der Platz sehr. Sehr herzliche und nette Menschen. Tolle Räumlichkeiten. Angefangen von der Rezeption, über das Restaurant, zum Shop hin zu den Sanitäranlagen. Alles sehr gepflegt. Am Samstag hatte man sogar Gelegenheit beim Grill Haxn oder ein Grillhähnchen zu kaufen. Es roch verführerisch. Wir haben uns aber für das Restaurant entschieden.

Tolles Essen und sehr netter Service.

Sonntagmorgen leckere Brötchen aus dem Shop und zur Abreise haben wir uns noch zwei Stücken Torte, die dort selbst gemacht wird und wirklich gut geschmeckt hat, mit nach Haus genommen.

Wir werden den Platz sicher noch öfter aufsuchen und im Wohnmobilhafen für ein oder mehr Nächte bleiben.

Auf dem Rückweg haben wir für Ver- und Entsorgung noch einen Wohnmobilstellplatz in Benediktbeuren aufgesucht. Sehr gut. Den merken wir uns. Wenn man gen Süden fährt und Versorgung ansteht oder aus dem Süden kommt und Entsorgung noch nötig ist. Für Gäste, die nicht auf dem Stellplatz übernachten, fällt eine Gebühr für die Benutzung der Ver- und Entsorgungsstation in Höhe von € 1,00 für Frischwasser und € 1,00 für Entsorgung von Abwasser an. Das zahlen wir gern, wenn alles so sauber und reinlich gehalten wird.

Schneeregen.

Das erste Aprilwochenende (01.-03.04.2022) wollte ich mit einem kleinen Wochenend-Ausflug nutzen. So ging es am Freitag an den Brombachsee. SeeCamping Langlau.

Ein schöner Platz mit kleinem Lädchen zum Einkauf und mit kleiner Pizzaria. Im Sommer wohl auch mit Aussenbereich.

Für Bossa und mich war dieses Wochenende aber nicht daran zu denken, draußen zu sitzen. Der komplette Samstag hielt nur Schneeregen für uns bereit. So blieb es leider bei langen Spaziergängen am Ufer des Sees und intensiven Tests der Grizzly-Heizung.

Schön an dem Platz sind besonders die mietbaren Holzfässer. In diesen kann man übernachten, wenn einem die Vermietwohnwagen nicht zusagen sollten.

Abends, beim Pizza-Essen, habe ich dann noch Kathrin und René kennengelernt. Sie waren so nett und haben mir Asyl an ihrem Tisch gewährt. Sie campen bereits seit 10 Jahren auf diesen Platz und warten so lange auch auf einem Dauerstellplatz.

Die beiden hoffen sehr, dass die 150 neuen Plätze, die gerade entstehen, vielleicht den Dauerstellplatz möglich machen. Problematisch dürfte diese Anzahl von Plätzen allerdings für den kleinen Laden mit Pizzaria sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser noch 300, 400 weitere Camper verkraftet.

Schnell entwickelte sich mit den Beiden ein nettes Gespräch. Ich sag nur Platz 91 und Chilli-Traube. Kathrin und René werden damit was anzufangen wissen.

Sonntag gab es dann doch noch ein wenig Sonne. Leider mussten wir am frühen Nachmittag aber bereits wieder abreisen.

Im Sommer bei gutem Wetter ist das bestimmt ein kleines Paradies hier. Badestrände. Viele Freizeitmöglichkeiten. Ich denke ich muss nochmals vorbei schauen und mich davon überzeugen.

„Geiler Shit.“

Unser zweiter Versuch, den „geilen Shit“ zu probieren. Erinnert ihr euch? Auf dem Rückweg von unserem Kroatien-Urlaub 2021 hatten wir bereits im österreichischen Salzburg einen Stop eingelegt, um die Grammelknödel im Gasthof Schloss Aigen zu probieren.

In einer Ausgabe der Sendung Kitchen Impossible hatte Tim Mälzer von dem Gericht, welches er nachkochen sollte, geschwärmt.

Geilster Shit ever, der auf die Top-Ten-Gerichteliste meines Lebens gehört.

TIM MÄLZER – KITCHEN IMPOSSIBLE 2020

Unsere zweite Weekend-Tour führt uns bereits Freitag, den 18. März nach Bad Reichenhall, wo wir auf einem Wohnmobil-Stellplatz an der Therme übernachten. Schnell Strom anschliessen, eine Runde mit Bossa und eine ausgiebige Brotzeit. Ich nutze den Abend um unser IPTV auf dem Tablet zu testen. Wunderbar. Fast 400 Sender ohne eine schwere, grosse SAT-Schüssel auf dem Dach.

Eine ruhige, kuschelige Nacht haben wir hier und fahren nach einem ausgiebigen Frühstück, einer langen Hunderunde an der Saalach entlang und einem Rudel tobender Hunde (Bossa und die Hunde der anderen Wohnmobilisten), nach Salzburg.

Der Campingplatz am Schloss Aigen hatte dieses Mal noch nicht geöffnet. Gar nicht so leicht an den „geilen Shit“ zu kommen. Man gestattet es uns aber den Grizzly ohne Strom irgendwo hin zu stellen. Ein ganzer Campingplatz nur für uns. Was will man mehr? Vielen Dank. Zu allem Überfluss war man uns behilflich, als wir uns gleich zum ersten Mal auf einer Wiese fest fuhren.

Dann aber Zeit für uns. Toben mit Bossa, Nase in die Sonne halten, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Um 19 Uhr wartet unser reservierter Tisch im Gasthof Schloss Aigen. Wir sind gespannt und werden nicht enttäuscht. Nach einem halben Dutzend Austern kommen sie. Die Grammelknödel. Himmlisch und allein dafür werden wir wieder kommen. Wirklich geiler Shit. Aber auch das anschließende Wiener Schnitzel begeistert. Ein herrlicher Chardonnay rundet den Abend ab.

Satt und glücklich kehren wir spät abends zu unserem Camper zurück, auf den Bossa aufgepasst hat.

Nach einer weiteren ruhigen Nacht und Sonnenbaden bis zum Mittag geht’s wieder heimwärts. Heute ist Sonntag und eine neue Folge Kitchen Impossible wartet auf uns. 😉

Jungfernfahrt.

Endlich war es soweit. Unser erster Wochenend-Trip im eigenen CamperVan, welchen wir inzwischen Grizzly getauft haben.

Am Samstag, den 12. März 2022 ging es los. Eine Stunde nach Österreich, an den schönen Walchsee. Ein reservierter Platz im Ferienpark Terrassencamping Süd-See erwartete uns. Obwohl teilweise noch Schnee lag, hatten wir ein perfektes Wochenende mit Sonne. Es war so warm und sonnig, dass wir im T-Shirt in der Sonne sitzen konnten.

Auf dem Nachbar-Stellplatz eine hübsche Boxerdame namens Frieda. So hatte auch Bossa nette Unterhaltung. Perfekter kann ein erster Trip sicher nicht sein.

Abends haben wir noch die fußläufig erreichbare Bio-Käserei für das Frühstück am nächsten Tag geplündert und wurden abends im Restaurant bei Egon und Katrin am Campingplatz hervorragend bewirtet. Suppe von roten Linsen mit Scampis, Hirsch-Gulasch und ein hervorragendendes Cordon bleu.

Ein rundum toller Abend, in der schönsten Begleitung die man sich wünschen kann. Meiner Conny. Wir durften Sonntag noch bis 16 Uhr bleiben und sind dann glücklich und erholt nach Hause gefahren. Wir kommen wieder.