Olive Ascolane del Piceno

9 zusammenhängende Tage Urlaub nutzen wir für eine Italienrundreise. Keine festen Ziele. Einfach losfahren. Alles was wir schaffen möchten, ist die Olive Ascolane del Piceno auf dieser Reise zu probieren. Eine Spezialität der Region um das schönen Städtchen Ascoli, die dort wohl an jeder Straßenecke gibt. Appetit darauf hat uns die 6. Folge der 7. Staffel Kitchen Impossible gemacht. Und dann hat Conny auf unserer Reise Geburtstag. Sie hegt schon lange einen Wunsch. Mal sehen, ob sie den auf unserer Reise erfüllt bekommt?!

Unsere erste Etappe bringt uns durch Österreich kurz hinter die Grenze von Italien. Eine Mischung aus Rastplatz und Stellplatz (B), mit allem, was man braucht. Strom, Wasser und eine hervorragende Pizza für kleines Geld aus dem Steinofen. Was will man mehr und wir merken uns den Platz als guten Zwischenstop, wenn es in den Süden gehen soll.

Ausgeschlafen geht es dann am nächsten Morgen nach Bibione, nahe Venedig, wo wir Mary und die Nicos besuchen. Ein Stellplatz auf dem Campingplatz Sabbiadoro (C) ist auch ohne Reservierung kein Problem. Wir verbringen einen schönen Tag bis spät in die Nacht, bevor es dann am nächsten Tag, mittags, für uns weiter geht. Weiter in den Süden.

Ein Wohnmobilstellplatz (D) (Area Camper – Casal Borsetti), der erstmal Ent- und Versorgung bereit hält. Wir gehen schön essen und besuchen den schönen Strand dort. Bossa darf sogar ins Wasser. Unsere Wasserratte ist aber noch mehr Sandwurm und so nutzt er die Gelegenheit um sich, so nass wie er ist, im Sand zu wälzen. Also Dusche am Abend. Draußen sitzen geht dann aber aufgrund von tausenden Mücken nicht. Also ein kurzer Abend. Und wir flüchten vor den Mücken gleich am frühen Morgen. Um 7 Uhr geht’s los auf ein kleines Weingut namens Cantina Rasicci. Traumhaft schön, wir allein und ein Pool. Weinverkostung und liebe Gastgeber. Wir bleiben gleich zwei Tage, beschließen wir.

Von hier aus besuchen wir Ascoli Piceno und probieren gleich am ersten Nachmittag noch die besondere Olive im Restaurant Migliori Olive (E). Und was soll man sagen, es war wirklich lecker und so kaufen wir uns gleich noch eine kleine Tüte nach und genießen. Wieder auf dem Weingut haben wir einen schönen Abend direkt am Weinberg. Ein toller klarer Nachthimmel und absolute Ruhe. Wir genießen es. So auch den zweiten Tag, den wir größtenteils am Pool verbringen. Wir versorgen uns noch mit der ein oder anderen Flasche Wein, bevor wir uns von hier aus langsam wieder auf den Rückweg begeben.

Unser nächster Halt war eine kleine Familien-Farm (B). Die Familien-Farm der Familie Gobbi. Ein traumhafter Stellplatz auf der Anhöhe direkt an der Terrasse mit einem wunderbaren Ausblick auf die Festung Longiano. Das Abendessen dort bekommen wir an 2er-Tischen auf der Terasse serviert. Gerichte mit den eigenen Produkten der Familien-Farm. Der Abend beginnt anschließend mit einem Großeinkauf und endete mit viel Wein und Lisa & Stefan aus Hannover, die ihre Flitterwochen genießen, und Stefan aus dem Schwarzwald mit seinem Ford Granada aus dem gleichen Jahr, in dem ich geboren wurde. Es wird spät und bei der ein oder anderen Flasche Wein haben wir einen traumhaften Abend. Schöner kann Urlaub kaum sein.

Gegen Mittag sind wir dann Richtung Verona aufgebrochen. Da war ja noch etwas. Ein lang gehegter Wunsch von Conny sollte nun in Erfüllung gehen. Unsere erste Nacht verbrachten wir auf dem modernen aber leider etwas charmlosen Campingplatz Verona Village (C). Etwas die Straße hinunter haben wir noch gut gegessen und den Abend dann aber rasch ausklingen lassen.

Und dann war er da. Connys Geburtstag. Wir wechseln unseren Stellplatz noch und sind direkt nach Verona auf den Wohnmobilstellplatz Corte Agricola Monrò (D). Eher ein kleiner Bauenhof mit vielen Tieren. Von hier geht es dann zu Fuß in die Arena von Verona zur Aufführung der Oper Carmen. Ein schöner Abend vor atemberaubender Kulisse und ein Lebenswunsch verschwindet von Connys Bucket List. Das wir vorher einen kurzen Abstecher zum Balkon aus Romeo & Julia machen, versteht sich von selbst. Sich unter dem Balkon zu küssen und die rechte Brust der Julia-Statue berühren soll bekanntlich Glück in der Liebe bringen.

Am kommenden Tag verlassen wir Italien wieder und übernachten auf einem Campingplatz in Österreich (E). Der Gerhardhof Sonnenplateau Camping & Gasthaus ist ein toller, sauberer Campingplatz mit kleinem Shop, einer super Gastro und einem Naturpool. Zwei Hochzeiten veranlassen den Campingplatzbetreiber am Abend Freibier zu spendieren. So darf dann ein Urlaub auch enden und wir fahren gut erholt am nächsten Tag, durch die verschärften Kontrollen aufgrund des G7-Gipfels auf Schloss Elmau, zurück nach Haus.

Italia, ci siamo trovati benissimo e torneremo presto.

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